Mit dem Arzt vernetzt – Ambient Assisted Living

Vernetzt zu sein scheint immer mehr in zu sein, aber ob alles so seinen Nutzen hat, das sei einmal dahin gestellt. Es gibt aber sicherlich Bereiche in denen dieses vernetzen Sinn macht. Etwa im Bereich der Wohnung/ des Hauses um Energie zu sparen oder sein Heim sicherer zu machen. Es gibt aber auch die Möglichkeit Pflegebedürftige sinnvoll zu vernetzen. Das sogenannte Ambient Assisted Living, kurz AAL genannt ist hier im Moment das neueste auf dem Markt. Dieses System ist ein altersgerechtes Assistenzsystem für ein selbstständiges Leben. Bekannt wurde AAL durch die Notfall- und Sturzerkennung.

Welche Ambient Assisted Living Systeme gibt es

Unsere Bevölkerung wird immer älter und damit auch die Personen die im Alter alleine Leben. Zahlen des Arbeiter Samariter Bundes belegen, dass in Deutschland 30 Prozent der 65 jährigen und 40 Prozent der über 80 jährigen mindestens einmal im Jahr stürzen. Sturzarmbänder alarmieren nach einer gewissen Zeit den Notfalldienst oder die betreuende Person. Weitere Möglichkeiten der Nutzung des AAL sind Medikamentenboxen mit Erinnerungsfunktionen. Auch Signalleuchten für die Türklingel oder dem Telefon sind möglich. Es werden bewegungsgesteuerte Raumbeleuchtungen und fernbedienbare Heizkörper Thermostate angeboten. Sehr sinnvoll sind die Sensormatten für das Bett, die den Schlafrhythmus überwachen. Auch die Sensoren, die die Temperatur, Puls, Blutdruck oder den Blutzucker messen und übermitteln sind sehr praktisch.

Benutzen die älteren Menschen so viel Technik

Man kennt es, wenn man älteren Menschen immer wieder ans Herz legt, ihr Handy immer griffbereit zu haben. Kaum jemand von den Älteren nutzen ihr Handy. Das liegt zum einen daran, dass manche Smartphones nicht so leicht zu bedienen sind und zum anderen glauben ältere Menschen, das sie die Technik nicht brauchen. Bei einem AAL sieht das anders aus. Zum einen ist die Bedienbarkeit den Bedürfnissen älterer Menschen angepasst. Zum anderen liegt ein konkreter Nutzwert dieser Systeme vor und das schafft Akzeptanz bei älteren Menschen. Ein Nachteil der Ambient Assisted Living Systeme ist die Tatsache, dass diese Systeme noch nicht in die Pflegeversicherung integriert worden sind und somit von dem Verbraucher selbst gezahlt werden müssen.

Foto: © vde.de

No Responses

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.