Google setzt auf Zukunft – Smart Home

Google setzt auf die Zukunft und hat mal kurz das Unternehmen Nest gekauft. Nest gehört zu den viel gelobtesten Spezialisten für Smart Home. Ein weiterer Pluspunkt dieses Kaufs von Google ist die Tatsache, das sie damit auch Tony Fadell ins Boot geholt haben. Tony Fadell ist einer der Väter des iPod von Apple. Die Gerüchteküche brodelt um das Thema Fadell und Apple und es wird die Frage gestellt, warum Apple nicht Nest gekauft hat, denn eigentlich passt die Firmenphilosophie von Nest genau in das Portfolio von Apple. Aber vielleicht wollte Fadell nicht wieder zu Apple zurück oder Apple wollte ihn nicht mit kaufen.

Nest und ihre Ideen

Nests Prinzip ist denkbar einfach. Sie nehmen alltägliche und unauffällige Gerätschaften eines Haushalts und gestalten sie so, dass sie ins 21. Jahrhundert passen, sprich in die Smart Home Idee. Angefangen hat alles mit einem Thermostat, dann kam ein Rauchmelder. Nest kombiniert moderne Technik mit ansprechendem Design und einfacher Bedienung. Eigentlich kommt einem das Prinzip bekannt vor von Apple. Man kann spekulieren, dass der Style der Nest Produkte von Fadell stammen. Google teilte mit, dass Nest als eigenständige Firma und Marke erhalten bleiben soll. Vielleicht hat Google aus der Vergangenheit gelernt, denn nach einigen Übernahmen anderer Firmen sind die Ideen ausgeblieben und wurden irgendwann eingestellt.

Google und die Zukunft

mit diesem neuen Deal von Google wird deutlich , dass sie zunehmend in neue Gebiete investieren. In der Vergangenheit investierten sie in selbstfahrende Autos, in die Datenbrille Glass, einige Unternehmen aus der Roboter Branche und ultra schnelles Internet. Nun kommt noch der neue Trend Smart Home dazu. Nest war allerdings auch nicht billig, denn der Kaufpreis beträgt 2,3 Milliarden Euro und eigentlich um 0,8 Milliarden Euro über den letzten Schätzwert. Aber Google kennt sich besonders gut bei den Zahlen von Nest aus, denn zufällig ist die Google Ventures, eine hauseigene Risikokapital Gesellschaft von Google der frühere Geldgeber von Nest.

Foto: © nest.com

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